Ulrich Maly: Letzte Biofach als Oberbürgermeister

Aktualisiert: Feb 17


© NuernbergMesse / Frank Boxler

Als SPD-Oberbürgermeister Ulrich Maly im Jahr 2003 erstmals das Grußwort der Stadt Nürnberg auf der Biofach sprach, war Renate Künast gerade Verbraucherschutzministerin. Jetzt will er bei den Kommunalwahlen in diesem Jahr nicht mehr antreten. Aber er hat noch einen Tipp für die Bio-Branche.


Maly war in der langen Ära von Unions-Landwirtschaftsministern immer ein Lichtblick für die Branche auf der BioFach. Der begnadete Redner  brachte die Probleme der Bio-Akteure immer auf den Punkt und und gewann so die Herzen der Branche. Seine humorvolle Art, die Dinge beim Namen zu nennen, war sein Markenzeichen. Deshalb bedauert die Bio-Branche, dass Maly nach der nächsten Kommunalwahl nicht mehr Oberbürgermeister sein will - er tritt nicht mehr als Kandidat an.


"Fröhliche Weltverbesserei ist der richtige Weg"


Dennoch werde er wie gewohnt die BioFach besuchen. Dann aber als Privatmann mit viel Zeit, wie er ankündigt. In seiner Amtszeit hat Maly bezüglich Bio viel bewegt und Nürnberg zu einer Bio-Vorzeigestadt entwickelt. Nicht ohne Stolz berichtete er in seiner Eröffnungsrede, dass in den Kitas der Stadt das Essen für die Kinder zu 75 Prozent auf Bio umgestellt worden sei. Maly geht davon aus, dass es nur durch eine öffentliche Debatte Räume für Veränderungen gibt. Stimmungen veränderten die Politik. Der scheidende Oberbürgermeister spricht sich (sicher zum Leidwesen der Bio-Branche) gegen ordnungsrechtliche Eingriffe aus. "Fröhliche Weltverbesserei" sei das bessere Mittel, riet er den Teilnehmern an der Eröffnungsveranstaltung. Und er weiß, wovon er spricht.



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